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Konzertgitarre, Westerngitarre oder E-Gitarre?

Die beste Anfänger-Gitarre hängt weniger von Tradition ab als von Musikgeschmack, Körpergröße, Lautstärke, Budget und Motivation.

Die Kurzantwort

Wenn du Rock, Punk, Metal oder Indie spielen willst, darfst du direkt mit E-Gitarre anfangen. Wenn du leise, einfach und ohne Technik starten willst, ist eine Konzertgitarre oft angenehm. Wenn du Singer-Songwriter-Sound magst, passt eine Westerngitarre, auch wenn Stahlsaiten am Anfang härter für die Finger sein können.

Entscheide zuerst nach diesen Fragen

  • Welche Musik willst du wirklich spielen?
  • Soll die Gitarre ohne Verstärker funktionieren?
  • Muss das Üben sehr leise sein?
  • Ist die Gitarre für ein Kind, Jugendliche oder Erwachsene?
  • Wie hoch ist das Gesamtbudget inklusive Zubehör?

Konzertgitarre

Konzertgitarren haben Nylonsaiten und fühlen sich für viele Anfänger an den Fingerkuppen etwas freundlicher an. Sie sind gut für klassischen Unterricht, einfache Akkorde, Kindergrößen und einen ruhigen Start ohne Verstärker. Der Hals ist aber breiter, was bei kleinen Händen nicht automatisch leichter ist.

Westerngitarre

Westerngitarren haben Stahlsaiten und den typischen Klang für Pop, Folk, Singer-Songwriter und Lagerfeuer-Akkorde. Sie klingen direkt vertraut, können sich am Anfang aber straffer anfühlen. Eine gute Einstellung und passende Saitenstärke machen hier sehr viel aus.

E-Gitarre

E-Gitarren sind nicht nur für Fortgeschrittene. Sie lassen sich oft leicht greifen, können mit Kopfhörer sehr leise geübt werden und passen direkt zu Rock, Metal, Punk, Blues und vielen Pop-Sounds. Dafür brauchst du zusätzlich mindestens Amp, Kabel und Stimmgerät oder eine passende Kopfhörer-Lösung.

Was du nicht tun musst

Du musst nicht zuerst Konzertgitarre lernen, wenn dich eigentlich E-Gitarre motiviert. Du musst auch nicht sofort ein teures Modell kaufen. Wichtiger ist ein gut spielbares Instrument, das zur Musik passt, die dich zum Üben bringt.